Akustische Emotionen verwandeln sich in fühlbare Sehnsucht

4. März 2019 – „Lars Eichinger liest, wie ich schreibe”, sagt Ferdinand von Schirach über das heute erschienene Hörbuch „Kaffee und Zigaretten”, Hörverlag. Und tatsächlich fühlen sich die in Worte gekleideten Emotionen des Sprechers zum Greifen nah an. Sie konturieren Schirachs Persönlichkeit nicht nur, sie füllen sie mit fühlbarer Präsenz aus, machen seine Träume, Gedanken und Sehnsüchte existent.

Einschneidende Zartheit

Mit derselben Prägnanz geht auch die Schauspielerin Eva Mattes in „Frau im Dunkeln” von Elena Ferrante vor. Sie verleiht der Handlung mit ihrer Stimme einschneidende Zartheit und gehaltvolle Innerlichkeit. Einsamkeit, Hoffnung, Verzweiflung vergegenständigen sich, verwandeln das Szenario, in der die Protagonistin interagiert, nach nur wenigen Hörminuten von einem akustischen in ein visuelles Erlebnis.

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