231 Jahre und acht Monate nach Goethe

27. Juni 2019 – „Für Dich, Rom“. In dieser minimalistisch gehaltenen Widmung steckt das Substrat eines ganzen Romans, der schräg gegenüber der Casa di Goethe seinen Anfang findet – genau 231 Jahre und acht Monate nach Goethe. Simon Strauss erzählt verbal in verdichteter Poesie über das Lieben, Trauern und Hoffen in der Ewigen Stadt. Er füllt die italienischen Straßen auf mit prallem Leben voll vergangener und gegenwärtiger Emotionen und setzt der pulsierenden Metropole damit ein literarisches Denkmal.

Ein buntes Kaleidoskop

Römische Tage“, Tropen Verlag, lebt von der scharfen Beobachtungsgabe des Erzählers. Akribisch saugt er die Gegenbenheiten in seiner Umgebung auf. Er betrachtet, wie der Alltag und die Menschen mit all ihren Widersprüchen an ihm vorbeiziehen. Dabei nimmt er das Geschehene auf, reflektierend und interpretierend. Geschichten aller Couleur spielen sich dabei vor ihm ab und werden ihm oftmals zum wirren Farbenspektakel, das sich vor der mondänen Kulisse zu einem bunten Kaleidoskop zusammenfügt.

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