Zum ersten Mal in meinem Leben sterbe ich

20. August 2019 – Der tiefe Blick in einen schwarzen Abgrund ist das Eröffnungs-Szenario in „Kachelbads Erbe”, soeben erschienen bei Hoffmann und Campe. „Was bleibt von einem Menschen übrig, wenn er dort hineinstürzt?”, lässt Hendrik Otremba seine literarische Figur im Prolog sagen und nur wenige Sätze weiter: „Zum ersten Mal

Von der vermeintlichen Unscheinbarkeit einer besonderen Frau

19. August 2019 – Auf den ersten Blick lässt sie sich mit einer Luftblase vergleichen: Sie ist da und auch irgendwie nicht, präsent, aber von vermeintlicher Unbedeutsamkeit. Ja, ungewollt, zurückgesetzt und benachteiligt ist sie in ihrer Kindheit gewesen. In der Gegenwart bewegt sich die agile Dame eigenwillig und zielstrebig voran.

Im Sommer 1963 verliebte ich mich und mein Vater ertrank

22. Juli 2019 – Von erschütternder Imposanz zeugt schon dieser erste Satz des feinfühligen Romans „Salzwasser”, der Charles Simmons über die Grenzen der USA auch in Europa berühmt gemacht hat. Am 17. August hätte der 2017 verstorbene Amerikaner seinen 95. Geburtsag gefeiert, während seine Kollegin Janet Lewis am selben Tag

Die Verstrickungen eines unkalkulierbaren Alltags

16. Juli 2019 – Lebenslinien verlaufen auf den ersten Blick gradlinig und zusammenhanglos. Die Protagonisten aus Cornelia Forndrans Roman „Der rote Cadillac“ interagieren in einem scheinbar unkalkulierbaren Alltag, dessen Konturen sich jedoch rasch herauskristallisieren als zwischenmenschliches Gefüge voller Gespanntheit und emotionaler Verflechtungen.
Literarische Sanftmut
Liebe und Tod, Hoffnung und Resignation,

231 Jahre und acht Monate nach Goethe

27. Juni 2019 – „Für Dich, Rom“. In dieser minimalistisch gehaltenen Widmung steckt das Substrat eines ganzen Romans, der schräg gegenüber der Casa di Goethe seinen Anfang findet – genau 231 Jahre und acht Monate nach Goethe. Simon Strauss erzählt verbal in verdichteter Poesie über das Lieben, Trauern und Hoffen

Philosophie in Versen

11. Juni 2019 – „Die Erde wird sich vom Menschen nicht wieder erholen. Der Mensch ist der dystopische Faktor schlechthin, die tellurische Metapher für besinnnungslose Zerstörung und imbezile Verschmutzung.” Destruktion: nur eines der vielen literarischen Motive, die Gerhard Falkner in seinem soeben erschienenen Gedichtband „Schorfheide”, Berlin Verlag, aufgreift.
Ein grelles

10 Stunden mit Humboldt

27. Mai 2019 – Es ist eine faszinierende auditive Einladung, die dazu auffordert einzutauchen in die Welt eines Universalgenies und Wegweisers: Das Hörbuch „Alexander von Humboldt”, heute erschienen im Hörverlag, zeigt gute zehn Stunden lang die Facetten dieser einzigartigen Persönlichkeit auf. Profund legt es die Vita und das breitgefächerte Opus

Die unaufgeregte Liebe künstlicher Intelligenz

22. Mai 2019 – „Es war der Hoffnungsschimmer einer religiösen Sehnsucht, es war der heilige Gral der Wissenschaft.” Mit diesem melodiösen wie fulminanten Satz beginnt Ian McEwans neuer Roman „Maschinen wie ich”, Diogenes Verlag. Er ist wie der erste Ton einer Sinfonie, der gleich einstimmt in den stillen Plot einer

Die große CarpeGusta-Verlosung zum Geburtstag: 10 Bücher für Genießer zu gewinnen

16. Mai 2019 – CarpeGusta wird 5 Jahre – und feiert einen Monat lang mit Geschenken für seine Leser: Dieses Jubiläum möchten wir nun nutzen, um uns bei unseren großartigen Lesern für ihr Vertrauen, ihre Treue und all die positiven Rückmeldungen zu revanchieren: Einen Monat lang verlosen wir jeden Tag

Die große CarpeGusta-Verlosung zum Geburtstag: eine Portion Liebe, Kindheit und Schlaf zu gewinnen

14. Mai 2016 – CarpeGusta wird 5 Jahre – und feiert einen Monat lang mit Geschenken für seine Leser: Dieses Jubiläum möchten wir nun nutzen, um uns bei unseren großartigen Lesern für ihr Vertrauen, ihre Treue und all die positiven Rückmeldungen zu revanchieren: Einen Monat lang verlosen wir jeden Tag