Der Räuber-Gin

12. August 2018 – Wer weiß? Vielleicht steht auf diesen Gin ja sogar die Todesstrafe. Schließlich ist er nach dem wohl bekanntesten Räuber aus dem Hunsrück benannt, Johannes Bückler, besser bekannt als der Schinderhannes. Auf dem Etikett des Soonwald Dry Gin wird er zum „Johannes durch den Wald“. Der Ganove aus dem 18. Jahrhundert galt – zumindest bis er gefasst und zur Höchststrafe verurteilt wurde – als unfehlbar, unverwundbar, unsichtbar, ja als Legende mit einer besonderen Vorliebe für Hochprozentiges.

Mit dem Geist von Anarchie, Heimat und Mad Max

Der neue Infused Gin, sagen seine Erfinder, ist eine augenzwinkernde Hommage an den Ganoven aus der Region. Die Kräuter darin werden eigens in den dortigen Weinbergen und Wäldern gesammelt, darunter duftende wildwachsende Himbeeren aus dem Soonwald, womit auch der Name der Edel-Spirituose geklärt ist. In einem aufwendigen Verfahren werden die Ingredenzien zusammengebracht. Sogar ein Minispritzer Weißwein ist dabei. Maximal 250 Flaschen entstehen pro Abfüllung.

Das Ergebnis: ein kernig-würziges Wacholder-Destillat mit 44 Umdrehungen, das – ist es Einbildung? – Freiheit und Stärke versprüht, sobald es auf den Gaumen trifft.

Dazu passend:

Foto: Leonardo

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