Silvaner und Franken: eine wohlschmeckende Liebe

6. Juli 2016 – Er steht für das Frankenland wie kein anderer Wein: Neben dem Riesling ist der Silvaner die deutsche Rebsorte schlechthin. Hauptgrund dafür dürfte seine immense (Geschmacks-)Vielfalt sein. Rund jeder fünfte Liter Rebensaft aus der Region ist inzwischen ein Silvaner.

Die Kreuzung aus den Sorten Traminer und Österreichisch Weiß „spiegelt wie kaum eine andere die Eigenschaften des Bodens und der klimatischen Bedingungen wider“, erklärt Olaf Stintzing, Leitung Oenologie und Produktentwicklung bei der Winzergemeinschaft Franken (GWF). „Unsere Winzer haben Weinlagen von Tauberfranken bis zum Steigerwald und somit Reben auf verschiedenen Böden wie Buntsandstein, Muschelkalk oder Gipskeuper, die den Geschmack des Silvaners wesentlich beeinflussen. So können wir ganz besonders facettenreiche Weine ausbauen.“

Ein echter Künstler der Vielfalt

Seine Aromen sind mannigfaltig. Pfirsich, Maracuja oder reife Birne, aber auch Eisbonbon oder Karamell kommen zur Geltung. Die von seinen Machern als „Künstler der Vielfalt“ gepriesenen Weine sind somit Begleiter für Speisen aller Art. Wer es besonders fruchtig mag, kommt beispielsweise am Dertinger Mandelberg Kabinett trocken von 2015 nicht vorbei. Frisch und jugendlich mit einem Hauch von gelbem Apfel und Quitte verführt er die Gaumen von Feinschmeckern. Die Spätlese Abtswinder Altenberg aus demselben Jahr steht dem in nichts nach: Der gehaltvolle noble Tropfen ist unverkennbar im Geschmack – mit seinem herausragenden Anflug von Honigmelone.

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