Schweineschulter mit weißen Bohnen und Mangold

Foto: Michael Graydon / Nikole Herriott / DK

3. März 2022 – Kross und zart zugleich schmeckt das Fleisch beim Reinbeißen. Das Gemüse verleiht dem Ganzen eine gewisse Leichtigkeit. Alison Roman beweist in ihrem Buch „Nothing Fancy“ aus dem Dorling Kindersley Verlag kreatives Kochverständnis und einen guten Spürsinn für Trends.

Für 6 bis 8 Personen benötigen Sie folgende

Zutaten:

  • 1 kg Schweineschulter ohne Knochen
  • grobes Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 125 g Harissa
  • 4 EL Branntweinessig
  • 3 EL Tomatenmark
  • 3 EL Zucker
  • 4 Knoblauchzehen, gerieben
  • 2 Dosen kleine weiße Bohnen (à 400 g; z. B. Cannellinibohnen), abgespült
    und abgetropft
  • 1 großes Bund Mangold, von den Stielen befreit, die Blätter in mundgerechte Stücke gezupft
  • 1 eingelegte Zitrone, in dünne Scheiben geschnitten, Kerne entfernt
  • 1 große Handvoll Koriandergrün, zarte Blätter und Stiele
  • 1 Zitrone, halbiert

Zubereitung:

Den Backofen auf 160 °C vorheizen. Das Fleisch salzen, pfeffern und in einen großen ofenfesten Schmortopf legen. Harissa, Essig, Tomatenmark, Zucker und Knoblauch in einer Schüssel verrühren. Das Fleisch rundherum damit einreiben. Dann 375 ml Wasser angießen und das Fleisch im heißen Ofen zugedeckt 3–3½ Stunden garen, bis es fast auseinanderfällt.

Den Deckel abnehmen. Die Bohnen in den Topf geben, salzen und pfeffern. Die Ofentemperatur auf 220 °C erhöhen. Den Topf wieder in den Ofen stellen. Fleisch und Bohnen offen 40–45 Minuten rösten, bis die Bohnen die Flüssigkeit aufgenommen haben und das Fleisch oben goldbraun ist.

Fleisch auf ein Schneidebrett legen. Mangold und eingelegte Zitrone zu den Bohnen geben und rühren, damit die Blätter zusammenfallen. Das Fleisch in 1 cm dicke Scheiben schneiden (macht nichts, wenn es auffasert). Bohnen und Mangold auf eine Servierplatte geben, das Fleisch darauf anrichten (oder das Fleisch auf die Bohnen im Topf geben). Mit Koriandergrün bestreuen und mit Zitrone servieren.

Tipp: Das Gericht kann – ohne den Mangold – bis zu 3 Tage im Voraus zubereitet werden; im Topf kalt stellen. Erst aufwärmen, dann den Mangold hinzufügen.

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