Brühe: das neue Powerfood

Spinatsuppe

Foto: Lisa Linder / Jan Thorbecke Verlag

6. Oktober 2016 – Nicht nur klassische Hühnerbrühe ist gut gegen Erkältungen. Brühe, mit Bedacht zubereitet und verfeinert, kann in etlichen Varianten zu einem starken Immunsystem, kräftigen Gelenken, gesundem Darm und glatter Haut verhelfen. Vicki Edgson und Heather Thomas halten in ihrem neuen Buch „Brühe. Powerfood für Genuss, Gesundheit & Wohlbefinden“ ein leidenschaftliches Plädoyer für den Trend aus den USA und Großbritannien.

Gebrühte Vielfalt

Sie stellen die zehn Grundrezepte für Brühe vor und belegen in 50 weiteren Kreationen die immense Vielfalt des Tausendsassas: Von Schweinshachsenbrühe und Krustentierbrühe über leckere Eintöpfe und Schmorgerichte bis hin zu Soßen auf Brühe-Basis ist alles dabei. Da wird aus dem einstigen bloßen Naturheilmittel ein ausgewogenes Ernährungskonzept voller Nährstoffe und Geschmack – etwa mit

Spinatsuppe mit getrockneten Mini-Pflaumentomaten

Für 6 Personen benötigen Sie folgende

Zutaten:

  • 2 EL Olivenöl
  • 1 große Zwiebel, gehackt
  • 1 große Kartoffel, geschält und gewürfelt
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 2 frische Thymianzweige, die Blättchen abgezupft
  • 1 frischer Rosmarinzweig
  • 200 g gefrorene Erbsen
  • 1 kg Spinat, harte Stängel entfernt, Blätter klein geschnitten
  • 1 große Prise frisch geriebene Muskatnuss
  • 1 Spritzer Zitronensaft
  • Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 4-5 EL fettreduzierte Crème fraîche (nach Belieben)
  • mit Rosmarin aromatisiertes Olivenöl zum Beträufeln (nach Belieben)

Für die getrockneten Mini-Pflaumentomaten:

  • 2 EL fruchtiges grünes Olivenöl
  • ein paar Tropfen Balsamessig
  • 1 frischer Rosmarinzweig
  • 4 frische Thymianzweige
  • 12 Mini-Pflaumentomaten, halbiert
  • Meersalz

bruehe_webZubereitung:

Den Backofen auf 150 °C vorheizen. Für die Tomatengarnitur das Olivenöl, den Balsamessig und die Kräuter miteinander vermischen. Auf ein Backblech gießen, die Tomaten hinzufügen und in dem Kräuteröl wenden. Die Tomaten mit der Schnittfläche nach unten aufs Blech legen und leicht salzen. Im vorgeheizten Backofen mindestens 1 Stunde lang rösten. Währenddessen immer wieder nachsehen, damit sie nicht zu braun werden oder verbrennen. Sie sind fertig, wenn sie ziemlich weich sind, anfangen zu verschrumpeln und einen konzentrierten, süßen Geschmack besitzen.

Das Öl für die Suppe in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel und die Kartoffel so lange darin dünsten, bis beides weich ist. Die Brühe hinzufügen und zum Kochen bringen. Die Hitze reduzieren, die Kräuter hinzufügen und die Suppe 15-20 Minuten lang leise köcheln lassen.

Die Erbsen und den Spinat unterrühren und 2-3 Minuten lang mitkochen. Den Rosmarinzweig entfernen, den Topf vom Herd nehmen und die Suppe mit einem Stabmixer pürieren. Die Suppe mit Muskatnuss, Zitronensaft, Salz
und Pfeffer würzen. Für eine cremigere Konsistenz die Crème fraîche unterrühren.

Die Suppe in Schüsseln schöpfen und vor dem Servieren mit den getrockneten Tomaten garnieren und mit etwas Rosmarinöl beträufeln.

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