Nahrungskritik: Junk Food – Krank Food

Junk Food - Krank Food, Hans-Ulrich Grimm16. Oktober 2014 – Wenn Dr. Hans-Ulrich Grimm zur Feder greift, wird’s ernst. Der Journalist und Bestsellerautor deckt seit Jahren plakativ und fundiert zugleich auf, dass es (Fertig-) Essen in sich hat. Und das ist alles andere als positiv zu verstehen. Sein neuestes Werk „Junk Food – Krank Food. 100 gute Gründe, ein echter Besseresser zu werden”, erschienen im Gräfe und Unzer Verlag, legt den Finger erneut die Wunde.

Pizza, Junk Food - Krank Food

Sieht lecker aus, hat es aber möglicherweise in sich: Pizza

Krankmacher aus dem Kühlregal

Schonungslos rechnet Grimm mit den Junk-Food-Klassikern namens Hamburger, Pizza und Pommes ab, sorgt aber auch in eher ungeahnten Bereichen für angewiderte Aha-Erlebnisse: Der frühere „Spiegel”-Redakteur enthüllt das im Wortsinn schmutzige Geschäft mit den vermeintlich natürlichen Aromastoffen. Er zeigt erschreckende Zusammenhänge zwischen Junk Food und Erkrankungen wie Migräne und Depressionen und geht kritisch der Frage nach, wie sinnvoll „Functional Food” ist – ob also zugesetzte Vitamine und Mineralstoffe gesund sind oder aber krank machen.

Gesunde Alternativen

Nach der Lektüre von „Junk Food – Krank Food” vergeht dem zart besaiteten Leser möglicherweise zunächst der Appetit. Doch ihm wird geholfen. Denn Grimm, der industriell gefertigte Lebensmittel nach eigenen Angaben aus seinem Leben ganz und gar verbannt hat, liefert ebenso Tipps und Kurzrezepte mit geeigneten Alternativen: Bio, Leinöl, Heumilch, Urban Gardening und Vollwertkost sind nur einige der Stichworte, die aus einem Fast-Food-Junky einen Besseresser machen können.

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