Giftige Tapeten im 19. Jahrhundert

3. Januar 2018 – Von den schönsten und zugleich gefährlichsten Wandbekleidungen vergangener Zeiten erzählt das soeben erschienene Buch „Gefährlich schön” von Lucinda Hawksley aus dem Gerstenberg Verlag: Von floralen Applikationen über bunte Fraktate bis hin zu filigraner Tiermotivik ist alles dabei.

Die Geschichte des Arsens

Anhand von rund 300 pompös gestalteten Dekoren offenbart sich die ganze Kunst der Designer, die die aufwendigen Tapeten damals vor allem mit Arsen verarbeiteten. Das Gift wurde insbesondere deswegen verwendet, um die Intensität und Brillanz der Farben zu erhöhen. So entstanden Meisterwerke, die nichts mit der heute handelsüblichen Raufaser zu tun haben, sondern vielmehr prächtigen Gemälden gleichen. Bildgewaltig präsentiert die Autorin die beeindruckendsten Motive und klärt über die spannende Geschichte des Arsens auf.

Tagged , , , , , , , , , , , , , , , , .Speichere in deinen Favoriten diesen permalink.

Kommentare sind geschlossen.