Die fünf Kaffee-Irrtümer

Kaffee und Kaffeebohnen by Pixabay2. Juni 2014 –

1. Von Menschen entdeckt

Im Jahre 850 wurde der Kaffee in Äthiopien entdeckt – aber nicht von einem Menschen, sondern von Ziegen! Ein Hirte beobachtete, wie seine Tiere, nachdem sie von einem grünen Strauch kirschähnliche Früchte gegessen hatten, die ganze Nacht hindurch wild herumhüpften. Am nächsten Morgen kochte er selbst die rötlichen Beeren mit Wasser auf. Und kurze Zeit später spürte auch er die belebende Wirkung des anregenden Getränks in sich aufsteigen.

2. Der wertvollste Kaffee der Welt kommt aus Italien

Von wegen! Der teuerste Kaffee der Welt stammt aus Indonesien und heißt Kopi Luwak. Umgangssprachlich wird er als „Katzenkaffee” oder „Katzenkot” bezeichnet. Der Grund: Die Kaffeebohnen werden von Zibetkatzen gefressen, im Darm fermentiert und anschließend nahezu unverdaut wieder ausgeschieden. Klingt eklig, ist aber extrem edel: Ein Kilo des schwarzen Goldes gibt’s ab 220 Euro.

3. Kaffee ist gesundheitsschädlich

Kaffee, in Maßen getrunken, soll sogar vor Diabetes und Morbus Parkinson schützen und die Bildung von Gallensteinen verhindern. Regelmäßiger Genuss senkt das Risiko, an Leberkrebs zu erkranken. Einige Tassen täglich beugen zudem Karies, Muskelschmerzen beim Sport und Darmkrebs vor.

4. Kaffee schadet dem Magen

Nicht das Bohnengebräu ist das Problem, sondern die Art, wie es geröstet wird. Werden die Bohnen innerhalb kürzester Zeit (zu) hoch erhitzt, entstehen Bitterstoffe, die buchstäblich auf den Magen schlagen. Bedenkenlos genießen kann man dagegen Sorten mit einer schonenden Langzeitröstung.

5. Kaffee wirkt entwässernd

Bei regelmäßigen Konsum von maximal vier Tassen wird der menschliche Flüssigkeitshaushalt in keiner Weise negativ beeinflusst. Das Gegenteil ist der Fall: Kaffeetrinken trägt sogar einen wesentlichen Beitrag zur täglichen Wasseraufnahme bei.


Nur für kurze Zeit!

CarpeGusta-Bonus: Kaffee mit den Ohren genießen!

Mike Morrigan

Mike Morrigan

Ein bekennender Fan der schwarzen Bohne ist der Düsseldorfer Gitarrist, Songwriter und Sänger Mike Morrigan (neue CD: „Eisflammen”). „Kaffee ist bei uns Musikern sehr beliebt, weil wir oft bis spät in die Nacht arbeiten und uns wach halten müssen”, sagt der sympathische Allrounder. „Kaffee trinken ist für mich in erster Linie aber ein wahrer Genuss”, schwärmt Morrigan. „Das ist immer ein toller Moment, ein Lebensgefühl sozusagen, wofür ich mir bewusst Zeit nehme und das ich auch in vollen Zügen auskoste.” Hin und wieder peppt er seinen Kaffee auch gern mit einem Schuss Vanille- oder Karamell-Sirup auf. „Grauselig” findet er hingegen exotische Varianten mit Chili. Die hat der Weltenbummler beispielsweise während einer seiner vielen Reisen in Amerika kennengelernt. Milchkaffee hingegen ist Mikes Lieblings-Variante: „Den gönne ich mir grundsätzlich nur im Glas. Darin sieht er aus wie ein kleines Kunstwerk.”

Bei so viel Liebe für den schwarzen Muntermacher wundert es nicht, dass Mike Morrigan dem Heißgetränk ein eigenes Lied gewidmet hat: den Kaffeesong.

CarpeGusta-Leser können ihn jetzt bei YouTube ansehen oder über den folgenden Link kostenlos herunterladen: Der Kaffeesong.mp3 (Linksklick: Abspielen; Rechtsklick: Download)

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