Feuilletons in Häppchen

24. August 2017 – Ist „lecker“ ein Unwort? Was genau steckt eigentlich hinter dem Begriff „Gruß aus der Küche“? Wie fand Blockschokolade, die für den Endverbraucher gar nicht gedacht gewesen war, eigentlich den Weg an den Kiosk? Und wie konnte es bloß passieren, dass eine unscheinbare Maschine namens Thermomix das Kochen vermeintlich zu revolutionieren vermochte?

Lukullisches rein soziologisch gesehen

Fragen wie diesen geht Tilman Allert in seinem Buch „Gruß aus der Küche. Soziologie der kleinen Dinge“, heute erschienen im S. Fischer Verlag, nach. Die kurzen, selten mehr als zehn Seiten umfassenden Feuilletons über Themen aus den unterschiedlichsten Disziplinen sind pointiert und stets süffisant zu lesen.

Der Professor für Soziologie und Sozialpsychologie fesselt seine Leser von der ersten bis zur letzten Seite mit seinem Spezialwissen, ohne ihn damit zu langweilen – eine Kunst, die ihm bereits als Autor für Frankfurter Allgemeine und Neue Zürcher Zeitung so manche Lorbeeren eingebracht hat.

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