Wildcamping in Skandinavien

In Norwegen, Schweden und Finnland, nicht aber in Dänemark, gilt das sogenannte Jedermannsrecht. Es erlaubt das, was in den meisten Ländern streng verboten ist: Wildcamping, also Zelten ganz ohne Campingplatz. Was in der echten Wildnis hoch oben im Norden faktisch eine Notwendigkeit ist, wird in Wald und Flur weiter südlich, obwohl eigentlich erlaubt, immer seltener praktiziert. Einer der Gründe dafür ist geradezu trivial: Insbesondere in Norwegen weisen die Kommunen mehr und mehr Flächen aus, auf denen sie das Wildcampen schlichtweg verbieten – vermutlich um die ungezählten Campingplätze indirekt zu unterstützen.

In Schweden machte CarpeGusta bei seinem Roadtrip 2025 indes die Erfahrung, dass draußen im Nirgendwo auch ohne solche Verbote so gut wie niemand mehr zeltete. Wildcamping wird damit mehr und mehr zu einer rein theoretischen Option für die ganz persönliche Freiheit – zumindest fernab der Hotspots im Norden.

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Tipp: Lesen Sie auch von unseren Abenteuern (ja, die kann man durchaus so bezeichnen!) auf dem berühmt-berüchtigten „TET“, einer eigentlich nur für geländegängige Motorräder ausgearbeiteten „Dirtroad“-Strecke unter anderem durch Skandinavien, aber eben adaptiert für ganz normale Autos! Entdecken Sie den einzigen Fjord Schwedens und warum die weltbekannten Fjord-Hypes im Nachbarland zwar beeindruckend, aber letztlich vollkommen überbewertet sind. Lernen Sie urige Blockhütten abseits der Zivilisation schätzen und lieben. Und seien Sie gewappnet vor typischen Touristenfallen, die in oder zumindest in der Nähe der Wildnis ebenfalls lauern.

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