Die Verortung eines Traumes

15. August 2018 – Ein Ziel zu erreichen, ist oftmals der größte Antrieb eines Suchendes. Er fungiert als Motor, als maßgebliche Hauptquelle jeglichen Handelns. In „Schattenspiel”, Wallstein Verlag, zelebriert Viivi Luik die Realisierung eines solchen Traumes und verortet ihn in Rom. Dorthin bewegt sich die Protaganostin – bildlich gesprochen! –

Die zarte Empfindsamkeit eines strukturtierten Chaos

24. Juli 2018 – Romantische Liebe trifft auf harten Sex, Realität auf Fantastik, derber Alltag auf zarte Philosophie. Es ist der unkonventionelle Stilbruch, der dieses Buch unweigerlich interessant und lesenswert macht. „Fische”, Ullstein Verlag, ist kein Roman, der einem einzigen Duktus folgt. Melissa Broder liefert in ihrem Debüt ein struktiertes

Die Wärme einer sprachgewaltigen Sonne

29. Juni 2018 – Spektakuläre Handlungen, die sich im Minutentakt überschlagen, finden sich in Marie Nimiers „Der Strand”, Dörlemann Verlag, nicht nur kaum, sondern gar nicht. Ihr Roman lebt ausschließlich von dem mit großer Kunstfertigkeit geknüpften Minimalismus.
Feingesponnene Askese
Feingesponnen sind die Gedankengänge der Protagonistin ebenso wie ihre zahlreichen Erinnerungen,

Briefe in Poesie

28. Juni 2018 – Unweigerlich blitzen Assoziationen zu Gaarders „Sofies Welt” beim neuen Briefroman von Vincent Cueff auf. Eine im weitesten Sinne ähnlich angelegte Handlung mit vielen gemeinsamen Topoi erinnern zweifelsohne daran. Und noch eins vermag „Briefe an Lila”, Scorpio Verlag: Es bezaubert in demselben Maße, wenngleich wegen anderer herausragender

Beseelt bis in die Spitzen

27. Juni 2018 – Die Frucht des Schreibens schmeckt oftmals nur in der Blüte ihrer Reife. Gerade auf Erri de Luca trifft dieser Sinnspruch so zu, wie kaum auf einen anderen Autor der italienischen Gegenwartsliteratur. Der Schriftsteller, der erst mit 40 Jahren zu schreiben begonnen hat, bezaubert nicht nur in

Juliette auf dem Weg mit Marcel Proust und Agatha Christie

20. Juni 2018 – Die junge Frau sitzt da, in der Bahn, mit einem Buch in der Hand. Tief versunken in die Weiten der Weltliteratur begibt sich Juliette jeden Morgen zur Arbeit und lässt sich auf dem Weg dorthin leiten, inspirieren von Größen wie Marcel Proust oder Agatha Christie. Sie

Die trinkende Frau

4. Oktober 2016 – Befriedigt ein Glas Averna das Bedürfnis nach wilder Romantik? Und ist Raki der perfekte Zündstoff für einen langweiligen Pärchenabend? Diesen Fragen stellt sich Elisabeth Raether in ihrem Buch „Die trinkende Frau”, heute erschienen im Piper Verlag.
Das erste Buch über die Kunst des Trinkens
Leichtfüßige alltagsphilosophische