Ein Snack für Verliebte: Selbstgemachte Salami in Herzform, sei es in der traditionellen Fleischvariante oder als vegane Alternative, bietet eine wunderbare Möglichkeit, den eigenen Geschmack auf kreative Weise zu entfalten. Beide Rezepte lassen sich individuell anpassen, sind ein hübscher kleiner Augenschmaus und schmecken einfach lecker – perfekt als Überraschungs-Appetizer zum Valentinstag!
Zutaten für Salami aus Fleisch:
- 700 g mageres Schweinefleisch (z. B. Schweinekeule oder -schulter)
- 300 g Schweinebauch (mit etwas Fettanteil)
- 20 g Salz
- 2 g Pökelsalz (für rote Farbe und längere Haltbarkeit)
- 3 g frisch gemahlener Pfeffer
- 2 g Knoblauchgranulat oder 2 frische Knoblauchzehen, fein gehackt
- 2 g Paprikapulver, geräuchert, für ein intensiveres Aroma
- 1 g Zucker
- 1 TL Senfkörner
- 1 TL Kümmel
- 100 ml Rotwein
- 1–2 Schweine- oder Rinderdärme
- Silikonform oder Wurstpresse
Zubereitung:
Das Schweinefleisch und den Schweinebauch gründlich abwaschen. Zerkleinern und durch den Fleischwolf drehen – für eine grobe Salami einmal, für eine feinere zweimal.
Alle Gewürze in einer kleinen Schüssel vermengen. Dann den Rotwein dazugeben, die Mischung gut durchkneten und das Pökelsalz hinzufügen.
Die Wurstmasse in die Herzform füllen. Alternativ können auch Schweine- oder Rinderdärme verwendet werden, wobei dann das Ende der Wurst in Herzform gebunden wird, um die gewünschte Form zu erhalten. Dafür die Schweine- oder Rinderdärme gründlich ausspülen und in lauwarmem Wasser einweichen. Dann die gewürzte Fleischmasse vorsichtig in die Därme füllen und darauf achten, dass keine Luftblasen entstehen. Die Enden mit Fäden oder Wurstclips verschließen.
Die herzförmige Salami an einem kühlen, trockenen Ort für mindestens 4 Wochen reifen lassen. Der Trocknungsprozess ist entscheidend, damit die Salami Festigkeit und vollen Geschmack entwickelt.
Nach der Reifezeit die herzförmige Salami in dünne Scheiben schneiden und genießen.
Zutaten für eine fleischlose Salami:
- 200 g Seitan
- 100 g Tofu
- 2 EL Tomatenmark
- 2 EL Sojasoße
- 2 TL Paprikapulver, geräuchert
- 1 TL Knoblauchgranulat
- 1 TL Zwiebelgranulat
- 1 TL Senfpulver
- 1 TL Kümmel
- 1 TL Pfeffer
- 2 TL Zucker
- 1 TL Rauchsalz
- 2 EL Olivenöl
- 2–3 EL Weizenmehl
- 1–2 EL Maisstärke
- 100 ml Gemüsebrühe
- 1 TL Nori-Algen, zerkleinert
- herzförmige Silikonform
Zubereitung:
Seitan-Teig gut abtropfen lassen und in kleine Stücke schneiden. Den Tofu gut abtropfen und zerdrücken, sodass eine gleichmäßige Masse entsteht.
In einer großen Schüssel das zerdrückte Tofu, den klein geschnittenen Seitan und das Tomatenmark vermengen. Sojasoße, Paprikapulver, Knoblauch- und Zwiebelgranulat, Senfpulver, Kümmel, Pfeffer, Zucker und Rauchsalz hinzufügen und alles gut vermischen. Das Weizenmehl und die Maisstärke nach und nach hinzufügen, um eine dicke, formbare Masse zu erhalten. Gemüsebrühe langsam dazugeben, bis die Mischung eine feste, aber nicht zu trockene Konsistenz erreicht. Nori-Algen hinzufügen.
Die Masse in eine herzförmige Silikonform füllen. Diesen in einen großen Topf mit Wasser stellen. Das Wasser erhitzen, aber nicht kochen und 30 Minuten garen.
Aus der Form nehmen und abkühlen lassen. Dann in dünne Scheiben schneiden und genießen.




