Sarmale gehören zu den beliebtesten Gerichten der rumänischen Küche. Die herzhaften Krautwickel dürfen dort auf keiner Feier fehlen. Sie bestehen aus fermentierten oder frischen Kohlblättern, die mit einer würzigen Füllung aus Hackfleisch, Reis und Gewürzen gefüllt sind. Geschmort in einer aromatischen Tomatensoße entsteht daraus eine raffinierte Spezialität der deftigen Sorte. Am bestem schmecken sie mit einer kleinen Portion Kartoffelpüree.
Zutaten:
Für die Krautwickel:
- 1 großer Kopf Weißkohl oder fermentiertes Sauerkraut
- 500 g Hackfleisch (Schwein, Rind oder gemischt)
- 150 g Rundkornreis
- 1 große Zwiebel
- 2 EL Tomatenmark
- 1 TL Paprikapulver (edelsüß oder scharf, je nach Geschmack)
- 1 TL Thymian
- 1 TL Salz
- ½ TL Pfeffer
- 1 TL Majoran
- 1 EL Öl
Für die Soße:
- 500 ml passierte Tomaten
- 200 ml Rinder- oder Gemüsebrühe
- 1 TL Zucker
- 2 Lorbeerblätter
- ½ TL Salz
- ½ TL Pfeffer
- 1 EL Essig oder Zitronensaft
Zum Servieren:
- saure Sahne oder Schmand
- frisches Brot oder Polenta
Zubereitung:
Kohl oder Sauerkraut in einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen, das Gemüse hineingeben und 5 Minuten blanchieren, bis die Blätter weich sind.
Nun die Blätter vorsichtig lösen und beiseitelegen. Danach die Zwiebel fein würfeln und in Öl glasig anbraten. Den Reis hinzufügen und kurz mit anschwitzen. Das Hackfleisch mit Zwiebeln, Reis, Tomatenmark und den Gewürzen gut vermengen. Falls die Masse zu trocken erscheint, etwas Wasser hinzufügen, damit sie geschmeidig bleibt.
Jeweils ein Kohlblatt auf eine Arbeitsfläche legen, 1–2 EL Füllung in die Mitte geben und die Seiten einklappen. Fest aufrollen und mit einem Zahnstocher oder Küchengarn fixieren.
In einem großen Topf oder Bräter die passierten Tomaten mit Brühe, Zucker, Essig, Lorbeerblättern, Salz und Pfeffer verrühren. Die Krautwickel dicht an dicht hineinlegen. Den Topf abdecken und auf niedriger Stufe 2 Stunden köcheln lassen.
Krautwickel mit etwas Soße auf Tellern anrichten. Mit einem Klecks saurer Sahne oder Schmand garnieren. Traditionell wird dazu frisches Brot oder Polenta gereicht.
Tipp: Sarmale schmecken am nächsten Tag sogar noch besser, weil sie dann ganz durchgezogen sind. Sie lassen sich zudem hervorragend einfrieren.
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