An den Wänden prangen die Original-Gitarre von Ozzy Osbourne, Schuhe von Madonna und das Tamburin, mit dem einst Prince Musik machte. Mittendrin Fotos von den Scorpions, Cher und Marilyn Manson. Auf den Bildschirmen flimmern Konzertmitschnitte und Musikvideos legendärer Künstler und sorgen für die passende Rock’n’Roll-Atmosphäre. Es war eine wahrlich illustre Gesellschaft, in der CarpeGusta das „Hard Rock Cafe Cologne“ kulinarisch unter die Lupe nahm.
Von Caesar bis Nachos
Als erste Vorspeise entschieden wir uns für einen Caesarsalat. Er kam mit einem feinen Parmesandressing, Croûtons und Parmesan Crisps daher und hatte eine sehr leichte Textur. Anschließend gab es soft gebratene Chicken Wings. Raffiniert: Sie wurden mit Selleriestangen und einem besonderen Dip gereicht – einem leckeren Blauschimmelkäsedressing. Die drei so völlig unterschiedlichen Komponenten (Fleisch/Gemüse/Käse) ergänzten sich geschmacklich hervorragend und sorgten für ein ausgewogenes Zusammenspiel aus würzigen, frischen und cremigen Aromen.
Der dritte Starter dürfte nicht nur Fans der mexikanischen Küche entzücken. Denn knusprige Tortilla-Chips, überbacken mit einer herzhaften Mischung aus Cheddar- und Monterey-Jack-Käse, dazu schwarze Bohnen, frischer Pico de Gallo (Salsa aus gehackten Tomaten, Zwiebeln und Chili), Jalapeños und Frühlingszwiebeln ergaben ein abwechslungsreiches Mahl. Abgerundet wurde das Ganze durch eine Limetten-Crema, die mit ihrer leichten Säure einen gelungenen Kontrast bot.
Der Hamburger – ein Muss!
Natürlich durfte bei unserer lukullischen Exursion der obligatorische Burger nicht fehlen. Unsere Wahl fiel dabei auf einen Classic Smashed. Er überzeugte mit seinen zwei dünn zusammengepressten gebratenen Patties und geschmolzenem American-Käse. Knackiger Salat, frische Tomaten, Gewürzgurken, hauchdünn geschnittene Zwiebeln und die hauseigene Legendary-Soße verliehen ihm eine charakteristische Note. Serviert wurde er mit Pommes und zwei Dips. Kurz: Saftiger Genuss mit perfekten Biss!
Sündhaft-süße Verführungen
Der Abschluss entpuppte sich als absolute Sünde, der man auf gar keinen Fall widerstehen sollte. Sprich: Allein diese beiden Desserts sind einen Besuch wert.
- Die erste Verlockung: Cheesecake nach New Yorker Art mit Erdbeersoße und Sahne. Was auf den ersten Blick unspektakulär klingt, offenbarte sich beim Kosten als wahre Delikatesse. Denn hier traf eine herrlich zart schmelzende Crème auf köstlichen Boden, begleitet von einer fruchtig-süßen Note. Ein Kuchen der Extraklasse!
- Das zweite Dessert stand ihm in nichts nach. Im Gegenteil: Mit Vanilleeis auf warmen, knusprigen Nachos bewies die Küche Mut zur Kreativität. Die etwas ungewöhnliche Kombination „funktionierte“ überraschend gut. Denn die süß-salzige Verbindung – der Mix aus kaltem Eis und warmen Chips machte sie zu einer innovativen Interpretation.
Ein Blick auf die Cocktailkarte lohnt sich ebenfalls – auch für diejenigen, die auf Alkohol verzichten möchten. Die sogenannten Mocktails bieten eine spannende Alternative zu herkömmlichen Drinks und zeigen, dass Genuss nicht zwangsläufig Hochprozentiges braucht. Am besten genießt man sie direkt an der Bar und lässt dabei die besondere Atmosphäre des Restaurants auf sich wirken; einen Eindruck vom spannenden Interieur vermittelt unsere Bildergalerie:
Tipp:
Wer ein Stück Superstar-Feeling mit nach Hause nehmen möchte, sollte dem kleinen Shop im Lokal direkt am Eingang ebenfalls einen Besuch abstatten. Dort gibt es typische Fanartikel – Merchandising nicht nur für Musikfans.
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