Die Gastrobar „Bohème“ ist ein authentisches belgisches Restaurant im Herzen von Bonn, das weit mehr bietet als kulinarischen Genuss. Die Location versteht sich vielmehr als kunstvoller Rückzugsort für all jene, die nicht nur den Gaumen, sondern auch die Sinne verwöhnen möchten. Beim Betreten des Lokals bleibt der Alltag draußen und es öffnet sich eine Welt voller Nostalgie, Kreativität und inspirierender Details.
Gleich im Eingangsbereich zieht eine eindrucksvolle Wandinstallation mit fantasievollen Uhren alle Blicke auf sich. Die zahlreichen Ziffernblätter scheinen sich endlos in die Höhe zu schrauben, weil ihre Zeiger nicht den starren Regeln der Mechanik folgen, sondern dem Rhythmus von Emotionen und Erinnerungen. Die Inszenierung symbolisiert auf poetische Weise das besondere Lebensgefühl im „Bohème“: entschleunigend, sinnlich und voller Charakter.
Der wohldosierte Retrostil verleiht den Räumen eine warme, behagliche Atmosphäre. Eine kleine Staffelei mit Pinseln, eine alte Schreibmaschine, Vintage-Wandleuchten, historische Theaterplakate und ein antikes Grammophon geben dem Interior eine pulsierende Seele mit unverwechselbarem Charme.
Passend zum atmosphärischen Konzept überzeugt die Küche mit einer bunten Vielfalt. Die Speisekarte umfasst neben den Hauptgerichten auch zahlreiche kleinere Köstlichkeiten, beispielsweise:
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- Cremiger Hummus mit feinem Garnelenöl,
- Austern,
- BBQ-Ribs,
- Zwiebelsuppe und
- Chicken Wings.
Was wir aus der Speisekarte getestet haben:
Salat-Fans sollten sich diese besondere Variante auf gar keinen Fall entgehen lassen: Chicorée-Salat!

Das außergewöhnlich leckere Arrangement besticht durch seine köstliche Zutaten-Zusammenstellung. Der leichte Salat besteht aus frischen Birnenscheiben, knackigen karamellisierten Walnüssen und mildem Käse. Abgerundet wird das Ganze mit einer feinen Honig-Senf-Vinaigrette.
Tipp: Dazu eine kleine Portion Baguette bestellen!
Als zweite Vorspeise entschieden wir uns für Bruschetta mit Garnelen, Avocado mit Limette, Koriander und Knoblauchöl. Das knusprige Brot harmonierte perfekt mit den Garnelen und der feinen Avocadocrème.
Deftiger ging es mit Rinder-Tartar weiter. Das Fleisch wurde mit Eigelb, Trüffel-Mayonnaise, Brot und – natürlich – belgischen Pommes serviert. Unser Fazit: Fein abgestimmt und hochwertig zubereitet, präsentierte sich das Gericht als moderner Klassiker mit besonderer Raffinesse.
Delikates Hauptspeisen-Quartett:
Bei den vier Hauptspeisen war alles dabei, was das Herz begehrt: Gemüse, Fleisch und Meeresfrüchte:
- Der Blumenkohl wurde als deliziöses „Blumenkohl-Tempura“ inszeniert. Das Gemüse präsentierte sich in einer hauchdünnen Knusperpanade. Viele kennen Tempura eher aus der japanischen Küche. Hier bekam es einen europäischen Anstrich verpasst und überraschte mit einem ganz neuem Aroma.
- Die belgischen Frikadellen kamen in köstlicher Senfsoße daher. Als Begleitung dazu gab es Rosenkohl. Fazit: Deftig und dennoch nicht schwer!
- Miesmuscheln im Topf sind in Belgien ein Muss! Daher war es mehr oder weniger Pflicht für uns, die Landesspezialität zu bestellen. In aromatischer Tomatensoße erfüllte es unsere Erwartungen vollends. Ergo: Unbedingt testen!
- Ein weiterer Höhepunkt: die Garnelen-Pfanne in cremiger Knoblauch-Sahne-Soße, von der man süchtig werden könnte! Die Bewertung lässt sich ganz kurz in zwei Worten zusammenfassen: Einfach himmlisch!
Krönender Abschluss
Versüßt wurde uns der Besuch beim Finale mit drei weiteren Highlights:
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- Die Créme brûlée war so, wie man sich eine perfekte Créme brûlee eben wünscht: mit einer zart-knackigen Karamellschicht und einem wunderbar cremigen, vanilligen Kern.
- Die frisch gebackenen belgischen Waffeln mit Beeren und Sahne überzeugten durch ihre warme, fluffige Konsistenz, gepaart mit fruchtigem Topping.
- Der Vanille-Eisbecher punktete mit seiner zartschmelzenden Textur und bildete den perfekten Abschluss des Menüs.
Tipp:
Die stylische Bar bildet das Herzstück im „Bohème“. Live vor den Augen der Gäste und mit sehr viel Liebe zum Detail werden hier Cocktails von Piña Colada bis Blue Lagoon (wahlweise auch ohne Hochprozentiges drin) gemixt. Belgisches Bier gibt es selbstverständlich auch, Wein und Sekt ebenso.
Und denjenigen, die ganz auf Alkohol verzichten möchten, legen wir die hausgemachten Limonaden ans Herz.
Die in diesem Artikel enthaltenen Bewertungen und Meinungen spiegeln die persönliche Einschätzung der Redaktion wider und basieren auf einem Besuch, der vor der Veröffentlichung stattgefunden hat. Es wird ausschließlich das bewertet, was während dieses Besuchs erlebt und gegessen wurde. Unser Test ist daher subjektiv und sagt nicht zwingend etwas über das Gesamtangebot aus.
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