Wo lohnt sich ein Restaurant-Besuch? Heute im Test: das „Coq au Vin“

Das „Coq au Vin“ ist ein französisches Restaurant in Köln. Die Speisekarte umfasst moderne Gerichte und Klassiker gleichermaßen, zum Beispiel

  • Ratatouille: Provenzalischer Gemüseeintopf mit Tomaten, süßer Paprika, Zwiebeln, Zucchini und Auberginen, dazu 2 Beilagen nach Wahl;
  • Coq au Riesling: Hähnchen, 24 Stunden in Weißwein eingelegt, mit gebratenen Pfifferlingen, Zwiebeln, Weintrauben und Estragon, dazu zwei Beilagen nach Wahl sowie
  • Bouillabaisse: Fischsuppe mit Garnelen, Miesmuscheln, Weißwein, fruchtigen Kirschtomaten, Lauchzwiebeln, provenzalischen Kräutern und Pastis, dazu zwei Beilagen nach Wahl.

Was wir aus der Speisekarte getestet haben:

Wir haben uns als Vorspeise für eine Plateau de Charcuterie entschieden. Auf der Platte sind französische Käse- und Wurstsorten versammelt, zusammen mit Balsamico-Birnen, Kürbispüree, süßem Lavendelhonig, Kalamata-Oliven, fruchtigen Preiselbeeren und krossem Baguette. Als Hauptspeise wählten wir die „Tarte Flambée Lyon“, Flammkuchen mit Rote-Bete-Crème, roten Zwiebeln, nussig-süßem Kürbis, milden Cashewkernen, frischem Blattspinat und Balsamicocrème.

Bewertung: Die Käse-Wurst-Platte war appetitlich arrangiert. Die Salami schmeckte sehr fein. Der Schinken umwickelte fruchtige Birnenscheiben, wodurch sich ein saftiges Aroma einstellte. Enttäuschend war allerdings die auf der Speisekarte angekündigte Käseauswahl. Die bestand nämlich lediglich aus zwei sehr kleinen überschaubaren Portiönchen und stachen auch geschmacklich nicht wirklich heraus. Was gänzlich fehlte: das angekündigte Kürbispüree, das kommentarlos durch Grissini ersetzt worden war.

Vollends überzeugt hat dagegen der Flammkuchen. Sein hauchdünner, knuspriger Teig harmonierte mit dem cremig-fruchtigen Topping. Die Cashewkerne gaben dem Ganzen den besonderen Biss. Die Spinatblätter kamen knackig-frisch, Balsamico- und Rote-Bete-Crème äußerst aromatisch daher.

Location:

Das „Coq au Vin“ ist ein sehr großes, helles Restaurant, das durch seine wunderschöne Optik zum Verweilen und Staunen einlädt. Durchdacht setzen zahlreiche Dekoelemente farbenfrohe Akzente. An den Decken zum Beispiele hängen bunte Regenschirme. Die Tische sind in Pastell gehalten. In der Mitte des Lokals befindet sich ein bezaubernder Lavendelgarten, den die Gäste begehen können. Hinter der Bar plätschert ein echter Wasserfall am Glas vor und hinter den Spirituosen herunter – ein Eyecatcher par excellence!

Besonderheit: Bestellt wird ausschließlich via QR-Code übers eigene Handy. Gedruckte Speisekarte existieren nicht.

Gesamtbewertung: 4 von 5 Sternen

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Die in diesem Artikel enthaltenen Bewertungen und Meinungen spiegeln die persönliche Einschätzung der Redaktion wider und basieren auf einem Besuch, der vor der Veröffentlichung stattgefunden hat. Es wird ausschließlich das bewertet, was während dieses Besuchs erlebt und gegessen wurde. Unser Test ist daher subjektiv und sagt nicht zwingend etwas über das Gesamtangebot aus.