Das „Bethlehem“ ist ein libanesisch-syrisch-palästinensisch-marokkanisches Restaurant in Köln. Die Speisekarte umfasst Fleisch- und Fisch-, aber auch vegetarische Gerichte, beispielsweise
- Tabbuleh: gehackte Petersilie, Bulgur, Tomaten, verfeinert mit marrokanischer Minze;
- Fatayer Bil Lahme: Blätterteig gefüllt mit Lamm- und Rindergehacktes, sowie
- Batata Harra: in Olivenöl gebratene Kartoffeln mit Knoblauch, frischem Chili und Koriander.
Was wir aus der Speisekarte getestet haben:
Wir haben uns für das Dreigängemenü mit Fleisch entschieden. Das bestand aus einer gemischten Vorspeisenplatte, unter anderem mit Bulgur (Weizensalat), Babaghanoug (Auberginenmousse), Hummus (pürierte Kichererbsen) und gefüllten Weinblättern. Dazu wurde Fladenbrot gereicht.
Die Hauptspeise setzte sich aus einem Grillteller zusammen, mit einem Hähnchen- und Kebabspieß, zwei Soßen, Reis und gegrilltem Gemüse serviert.
Zu guter Letzt gab es Baklava (Blätterteig, gefüllt mit Nüssen und Zimt) sowie Harissa (Grießkuchen mit Kokosraspeln und Honig) und eine Tasse Mokka. Als Getränke entschieden für uns für selbstgemachten Mango-Ingwer- und Granatapfel-Limonaden.
Bewertung: Das Vorspeisen-Ensemble sorgte bereits für die erste Geschmacksexplosion. Exotische Zutaten, feinst aufeinander abgestimmt, setzten sich allesamt zu köstlichen Entrées zusammen. Jede einzelne Komposition erreichte die volle Punktzahl mit ihrer Vielzahl unterschiedlichster Aromen.
Dieses kulinarische Hochgefühl setzte sich bei der Hauptspeise fort. Während deftiges Grillgut oftmals schwer im Magen liegt, kamen die beiden Spieße hier geradezu leicht bekömmlich daher. Sie waren auf den Punkt genau gegrillt: weder zu blutig noch zu trocken, sondern rundum perfekt. Ebenso deliziös schmeckte das Gemüse-Arrangement: delikat gewürzt, saftig, zart. Zwei weitere Highlights: die erfrischende Joghurtsoße und der fruchtige, leicht scharfe Tomatendip.

Für alle Naschkatzen hielt das Dessert den krönenden Abschluss eines gelungenen Menüs bereit. Die liebevoll zubereiteten orientalischen Mehlspeisen überzeugten mit ihrer feinen Balance aus süßen, nussigen und würzigen Akzenten – ein Fest für die Sinne, das geschmacklich und optisch gleichermaßen begeisterte. Insbesondere das Baklava mit seiner knusprigen Blätterteigschicht und der Nuss-Zimt-Füllung sowie der köstliche Harissa-Kuchen mit dem Hauch von Kokos und Honig hinterließen einen bleibenden positiven Eindruck. Gekrönt wurde das Dessert durch einen starken Mokka in einer stilvollen traditionellen Tasse.
Tipp: Unbedingt die selbstgemachten Limonaden testen, weil sie nicht nur herrlich erfrischen, sondern auch geschmacklich perfekt zu dem exquisiten Mahl passen.
Location:
Das „Bethlehem“ ist ein kleines, aber feines Restaurant. Es strahlt Gemütlichkeit aus. Im Sommer bietet die Außenterrasse Platz zum Genießen und Verweilen.
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Die in diesem Artikel enthaltenen Bewertungen und Meinungen spiegeln die persönliche Einschätzung der Redaktion wider und basieren auf einem Besuch, der vor der Veröffentlichung stattgefunden hat. Es wird ausschließlich das bewertet, was während dieses Besuchs erlebt und gegessen wurde. Unser Test ist daher subjektiv und sagt nicht zwingend etwas über das Gesamtangebot aus.




