Das „Badagi“ ist ein georgisches Restaurant in Köln. Die Speisekarte umfasst Fleisch- und Fisch-, aber auch vegetarische Gerichte, beispielsweise
- Kharcho-Suppe: Rindfleischsuppe mit Tomaten, Gewürzen, Koriander und Reis;
- Ojakhuri: Schweinefleisch und Kartoffeln, gebraten mit Zwiebeln und Gewürzen, dazu Mirabellensoße sowie
- Spinat-Melange: gedünsteter Spinat mit Walnüssen, Zwiebeln und Kräutern.
Was wir aus der Speisekarte getestet haben:
Wir haben uns für zwei Hauptspeisen entschieden: erstens „Lobio Qotanshi“, bestehend aus gekochten Bohnen mit geschmorten Zwiebeln, Knoblauch, Gewürzen und Kräutern. Das Ganze wurde in einem Tontopf, einer Portion eingelegtem Gemüse und „Mchadi“ – in Öl gebratenes Maisbrot – serviert. Als zweite Hauptspeise wählten wir Forelle mit Granatapfelsoße und Salat. Dazu tranken wir Birnen- und Estragon-Limonade. Zum Abschluss gönnten wir uns einen schwarzen Tee, der mit einem Weiße-Kirsche-Topping gesüßt wurde.
Bewertung: Die Gerichte wurden frisch zubereitet, sodass ein wenig Zeit verstrich, bis sie auf den Tisch kamen. Das Warten hat sich aber vollends gelohnt! Wir waren überrascht ob der hierzulande eher weniger bekannten Küche und ihren so ganz anderen Aromen. Sie haben unserem Gaumen aufs Feinste geschmeichelt. Der Bohneneintopf war perfekt: weder zerkocht oder breiig noch zu roh. Mit seiner sämig-cremigen Textur wies er die ideale Konsistenz auf. Dazu passte die milde Säure des eingelegten Gemüses wunderbar. Ein Highlight: das Maisbrot, das so gar nichts mit herkömmlichen Teigwaren gemein hat und einfach ungemein lecker ist.

Für wundervolle lukullische Freuden sorgte die Forelle ebenfalls. Inbesondere die dazu gereichte zart-fruchtig-süße Soße machte aus ihr ein wahres Fisch-Event. Einfach probieren und genießen! Mehr Worte bedarf es dafür nicht.
Gleichsam außergewöhnlich waren bei diesem Mahl die Getränke. Man muss die Estragon- und Birnen-Limonaden unbedingt probieren, weil sie so herrlich anders, lecker süß, ja extravagant sind. Das gilt auch für den schwarzen Tee, der mit dem köstlichen Fruchttopping zu etwas ganz Besonderem avancierte.
Location:
Das „Badagi“ ist ein schönes, modernes Restaurant mit äußerst freundlichem Personal. Die Einrichtung besticht durch schlichte Eleganz und kleine (aber nicht zu viele) landestypische Accessoires. In der Mitte des Lokals lädt eine große Bar zum Verweilen ein – am besten in Gesellschaft eines traditionellen Drinks.
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Die in diesem Artikel enthaltenen Bewertungen und Meinungen spiegeln die persönliche Einschätzung der Redaktion wider und basieren auf einem Besuch, der vor der Veröffentlichung stattgefunden hat. Es wird ausschließlich das bewertet, was während dieses Besuchs erlebt und gegessen wurde. Unser Test ist daher subjektiv und sagt nicht zwingend etwas über das Gesamtangebot aus.




