Das „Abang Toto’s“ ist ein malaysisches Restaurant in Köln. Die Speisekarte umfasst eine leckere Mischung aus kleinen und großen Speisen, zum Beispiel
- Kerabu Nenas (Ananassalat mit Gurke, Tomate, Chili und Knoblauch, abgeschmeckt mit frischen Kräutern);
- Sate Ayam (Hähnchen-Spieße mit Reiskuchen) sowie
- Mee Goreng Mamak (gebratene Mee-Nudeln mit Hühnchen und Tofuwürfeln).
Was wir aus der Speisekarte getestet haben:
Wir probierten als erste Vorspeise „Jackfruit Rendang Slider“. Das sind handgemachte Weckchen mit exotischer Jackfruit und roten Zwiebeln. Bei der zweiten Vorspeise fiel die Wahl auf „Sayur Goreng“. Die besteht aus verschiedenem Kohlgemüse, im Wok gebraten, mit Knoblauch, Chilipaste und Sojasoße. Als Hauptspeise entschieden wir uns für Malaysias Nationalgericht „Nasi Lemak Blasa“. Duftreis wird dabei mit Kokosmilch gekocht, als Beilage dazu gibt es ein Spiegelei, geröstete Erdnüsse, fermentierte Sojabohnen und Sambar.
Bewertung: Wer gerne asiatische Gerichte mit reichhaltigen Soßen in allen erdenklichen Nuancierungen von fruchtig über cremig und süß-sauer bis zu nussig liebt wie beim Chinesen, Thailänder oder Vietnamesen, wird bei den von uns getesteten Speisen nicht fündig. Denn sie zeichneten sich eher durch minimalistische, ja spartanische Umsetzung aus – und wir finden, dass gerade das, das Besondere hier ausmacht. Der Reis bei der Hauptspeise kam typisch malaysisch ohne jegliches Topping daher, die hübsch drappierten Gurken waren roh, die Nüsse ungesalzen und die fermentierten Sojabohnen fielen durch ihr intensives leckeres Aroma auf. Als Dip bot sich die Sambar-Paste an, aber auch die nur bedingt, da sie sehr scharf ist. Ein wenig soßenlastiger erwies sich dagegen die fein gewürzte Gemüsevorspeise. Für einen Überraschungseffekt sorgte indes der kleine Burger. Er hatte so gar nichts mit seinen Fast-Food-Brüdern zu tun, sondern entpuppte sich als Geschmacksexursion mit vielen hierzulande eher unbekannten Flavours. Fazit: Delikatessen, die uns überzeugt haben, gerade weil sie so völlig anders waren als „übliche“ asiatische Delikatessen – und mit Qualität überzeugten. Das Mahl wurde auf diese Weise schlichtweg zu einem besonderen Erlebnis!
Tipp: Da in dem Restaurant nur begrenzt Platz ist, sollte man unbedingt vorher reservieren.
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Die in diesem Artikel enthaltenen Bewertungen und Meinungen spiegeln die persönliche Einschätzung der Redaktion wider und basieren auf einem Besuch, der vor der Veröffentlichung stattgefunden hat. Es wird ausschließlich das bewertet, was während dieses Besuchs erlebt und gegessen wurde. Unser Test ist daher subjektiv und sagt nicht zwingend etwas über das Gesamtangebot aus.




