Sie sehen aus wie „normale“ Cocktails und schmecken doch so anders, nach herrlich japanischem Lifestyle nämlich: „Shiso Mojito“, „Tokyo Collins“ oder „Shōchu Mary“ heißen die köstlichen Drink-Adaptionen, die sich für die „Sunny Days“ bei strahlend blauem Himmel anbieten. Die „Cosy Evenings“ indes werden eher an kühleren Abenden gereicht, etwa der „Million Dollar“ mit Gin, süßem Wermut und Ananassaft oder der „Kuri Old Fashioned“ mit Whisky und Kastanienlikör. Zu später Stunden erfreuen sich die „Late Nights“ großer Beliebtheit. Einer der angesagtesten ist der „Haibro“. Er benötigt nur wenige Ingredenzien, und zwar lediglich Whisky und Eiswürfel. Allerdings kommt es hier wie bei den meisten japanischen Traditionen auf die genaue, nahezu zeremonielle Herstellung an.
Zutaten mit Tradition
Zubereitet werden die aromatischen Getränke mit traditionellen Lebensmitteln wie Miso (fermentierte Sojabohnenpaste), Sakura (Kirschblüte als Botanical im Gin), Shiso (minzeähnliches Kraut), Wasabi (grüne, scharfe Paste aus der Wurzel von Wassermeerrettich) und Yuzu (Zitrusfrucht). Naomi Coleman stellt in ihrem Buch „Kanpai!“, heute erschienen im Prestel Verlag, deliziöse Rezepte von insgesamt 50 japanischen Kult-Getränken vor.
Fazit: Köstliche Kreationen für jede Tages- und Nachtzeit!




