Das „Injera“ ist ein äthiopisches Restaurant in Köln. Die Speisekarte ist sehr umfangreich. Sie umfasst Fleisch- und Fisch-, aber auch vegetarische Gerichte, zum Beispiel
- Zigni / Key Wot: Schmortopf aus Rindfleisch und Zwiebeln, gedünstet in äthiopischer Butter;
- Tsenhi Derho / Doro Wotpe: Hühnerfleisch in einer harmonisch scharfen Paprikasauce und
- Kek: mild zubereitete Kichererbsen.
Was wir aus der Speisekarte getestet haben:
Wir haben uns für die Injera-Platte entschieden. Sie besteht aus Timto (Linsengericht mit Tomaten und Knoblauch), Alicha (gewürzter Eintopf aus Kartoffeln, Weißkohl und Möhren), Hamli (Blattspinat mit gebratenen Zwiebeln und Knoblauch), Baldonga (grüne Bohnen mit gewürzten Zwiebeln), Zigni Wot (Schmortopf aus Rindfleisch und Zwiebeln, gedünstet in äthiopischer Butter) und Kulua / Tibs Rind (gebratene Rindfleischstreifen mit Paprika und Tomaten, gewürzt mit Berbere). Dazu werden Sauerteigfladen gereicht.
Als Getränk gab es eine „African Limo“ mit Zitrone, Minze, Gurke, Holunder, Soda und Eis.
Bewertung: Hier zu essen, ist ein außergewöhnliches Event! Denn die Portionen mit den jeweiligen Gerichten werden in kleinen Schüsseln serviert, in die man ein Stück Sauerteigbrot tunkt. Das fungiert sozusagen als Besteck. Schließlich wird im „Injera“ traditionell ohne Messer und Gabel gegessen (natürlich erhält man beides auf Wunsch). Einzig ein kleiner Löffel hilft dabei, die Soßen auf dem Brot zu drapieren.
Tipp: Nur wenig von der Teigware essen, weil sie sonst zu schnell sättigt. Und das wäre wahrlich zu schade, da man dann nicht mehr in den Genuss kommt, das gesamte exotische Mahl zu verkosten. Das nämlich entpuppt sich als köstliches Arrangement mit viel Aroma, vielen eher unbekannten, leckeren Gewürzen und einer großen Portion authentischem ostafrikanischem Food-Feeling.
Location:
Das „Injera“ ist ein sehr atmosphärisches Restaurant, das ebenfalls durch seine geschmackvolle Einrichtung punktet. Es ist mit viel Liebe zum Detail ausgestattet, ohne überladen zu wirken, und verfügt über viele landestypische Accessoires.
Am Eingang des Lokals empfängt eine gemütliche Lounge (o. r.). Direkt gegenüber befindet sich die offene Küche, in der die delikaten Speisen von einer in Landestracht gekleideten Köchin frisch zubereitet werden. Ein Hingucker ist zudem die Außenterrasse, auf der es sich Gäste bei gutem Wetter ebenfalls gemütlich machen können.
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Die in diesem Artikel enthaltenen Bewertungen und Meinungen spiegeln die persönliche Einschätzung der Redaktion wider und basieren auf einem Besuch, der vor der Veröffentlichung stattgefunden hat. Es wird ausschließlich das bewertet, was während dieses Besuchs erlebt und gegessen wurde. Unser Test ist daher subjektiv und sagt nicht zwingend etwas über das Gesamtangebot aus.




