CarpeGusta unterwegs ohne Drehbuch: Wie das Wohnmobil Reisen neu definiert

Nicht jeder Urlaub beginnt mit einem festen Plan. Manchmal entsteht die Reise erst unterwegs. Ab dem 21. August begibt sich CarpeGusta auf solch eine außergewöhnliche Fahrt durch den Osten Deutschlands zwischen Goldene Aue, Uckermark und Mecklenburger Seenplatte. Zwei Wochen lang sind wir im Wohnmobil unterwegs – mit einer groben Route zur unverbindlichen Orientierung, aber ohne festgelegte Etappen oder gar zwingende Ziele. Bewusst verzichten wir darauf, Sehenswürdigkeiten nach einer touristischen Liste abzuhaken, Tickets für Museen zu buchen, Restaurants im Voraus zu reservieren oder die Tage streng zu strukturieren, geschweige denn sie einem strengen Zeitmanagement zu unterwerfen.

Mit Neugier statt Fahrplan

Im Mittelpunkt der Tour steht ausschließlich eine Idee: die des entschleunigten Unterwegsseins nämlich! Nicht ein prall gefülltes Programm, keine Kilometerrekorde, sondern stille Landschaften, erquickliche Begegnungen und spontane Entdeckungen bestimmen einzig und allein den Tourverlauf. Die Route bleibt somit flexibel und wird stets genügend Raum für Unerwartetes lassen, vielleicht eine kleine Imkerei, in der noch nach uralten Traditionen gearbeitet wird, ein regionales Lokal, das die Gäste mit wirklich authentischer Küche verwöhnt, oder ein architektonisches Kleinod, das im Nirgendwo darauf wartet, erkundet zu werden.

Unsere Übernachtungen folgen diesem etwas anderen Konzept der Feriengestaltung ebenfalls: Statt klassische Campingplätze anzusteuern, wird es darum gehen, die Vielfalt unabhängiger Rastmöglichkeiten aufzuspüren und spontan genau dort zu verweilen, wo es Umgebung und Atmosphäre, die jeweiligen Gegebenheiten eben, es gerade erlauben. Klar ist: Weingüter und Bauernhöfe bieten sich als idyllische Möglichkeiten für ein oder mehrere Nächte an, weitere Varianten werden sich aber sicherlich ergeben, sodass sich selbst am Ende eines eindrucksvollen Tages neue, inspirierende Perspektiven eröffnen werden. Nur planen werden wir das zu diesem Zeitpunkt keinesfalls!

Der Camper als Türöffner

Statt als reines Fortbewegungsmittel zu dienen, löst ein Wohnmobil wie der abgebildete Adria Sonic Supreme 700 SL dabei gleich mehrere Herausforderungen: Es ist ein bewegliches Zuhause, dient als Rückzugsort, ja als Relax-Place. Und es ist ein Türöffner zur ursprünglichen, fast schon vergessenen Art des Reisens. Denn es vereint Behaglichkeit mit Abenteuerlust und Alltag mit Ausbruch, ist eine Erlebnisgarantie mit Komfortgewähr. Unsere Bilder verdeutlichen das anschaulich:

Christine und Denis Lütz, Inhaber des Caravan-Centers

Kooperationspartner

Um diese kreative, unorthodoxe Tour realisieren zu können, stellt uns das „Caravan-Center-Lütz“ aus St. Augustin bei Bonn kostenlos ein Wohnmobil zur Verfügung. Auf unsere Themenauswahl und die redaktionelle Gestaltung der Reportage nimmt das Unternehmen natürlich keinen Einfluss.

Wir werden mit einem Sun Living S 75 SL unterwegs sein. Der 140-PS-Teilintegrierte ist fast siebeneinhalb Meter lang, bietet Platz für bis zu sechs Personen und hat faktisch alles an Bord, was man für ein Leben „draußen“ braucht: Einzelbetten, Sitzgruppe mit Fernsehen und Satellitenschüssel, Bad mit Dusche und WC, eine voll ausgestattete Küche mit großem Kühlschrank und Solaranlage auf dem Dach. In der Heckgarage kommt eine komplette Expeditionsausrüstung unter.

Einblicke in das „Caravan-Center-Lütz“ und die Vielfalt moderner Reisemobile bietet das folgende Video:

Diesen Beitrag teilen: